TSG A-H Bielefeld muss sich in Fredenbeck geschlagen geben!
TSG Presseteam | 23.11.25
Am Samstagabend trat die TSG A-H Bielefeld in der Geestlandhalle beim VfL Fredenbeck an. Trotz großer Ambitionen mussten sich die Bielefelder am Ende knapp geschlagen geben: Das Spiel endete mit 31:28 für Fredenbeck. Nach dieser Niederlage belegt die TSG den 4. Tabellenplatz mit 16:10 Punkten.
Trainer Niels Pfannenschmidt musste für die Partie auf fünf Leistungsträger verzichten: Malik St. Claire, Arvid Dragunski, Dominik Ebner, Jonas Leppich und Mustafa Wendland standen allesamt verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Der Rest des Kaders war fit und einsatzbereit.
Während die Partie noch ausgeglichen begann, setzte sich Fredenbeck nach 15 Spielminuten langsam ab. Die Bielefelder hatten Probleme, ins Angriffsspiel zu finden und konnten vor allem in der Abwehr nicht die nötige Aggressivität in die Zweikämpfe bringen. Trotz verschiedener Umstellungen, unter anderem mit 6– 0-Deckung, 3– 2– 1 oder 5– 1-Formation sowie 4– 2-Varianten, schaffte es die TSG nicht, nachhaltig Druck aufzubauen oder stabile Phasen zu erzwingen.
Mehrfach kamen die Bielefelder zwar auf zwei Tore heran und hatten die Chance den Anschlusstreffer zu machen, konnten diese aber nie nutzen. Passend zum gesamten Spielverlauf, stand sich die TSG mit technischen Fehlern oder Schrittfehlern selbst im Weg, woraufhin Fredenbeck wieder davon zog. Im weiteren Verlauf erhöhte der Gastgeber den Druck, und die TSG blieb eine echte Konstanz schuldig. Insbesondere offensiv hatte Bielefeld Probleme: Viele freie Würfe wurden nicht verwertet, und es fehlte an Konsequenz beim Abschluss. Der fehlende Zug zum Tor begleitete die Mannschaft über mehrere Phasen hinweg und zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel.
Mit einem Endstand von 31:28 musste sich die TSG A-H Bielefeld im Auswärtsspiel geschlagen geben – eine bittere Niederlage nach zuletzt starken Auftritten mit 6:0 Punkten. Der Sieg für Fredenbeck war verdient, resümierte Trainer Pfannenschmidt, da seine Mannschaft insbesondere defensiv zu passiv und offensiv zu ungenau agierte. Trotz des Rückschlags bleibt die TSG auf Rang 4 in der Tabelle stehen.
In der kommenden Woche steht für die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt ein spielfreies Wochenende an, ehe es am 6.12. zum nächsten Auswärtsspiel nach Wilhelmshaven geht. Anwurf in der Nordfrost-Arena ist um 18:00 Uhr.
Trainerstimme:
Niels Pfannenschmidt (TSG A-H Bielefeld): „Wir sind natürlich maximal enttäuscht – ich, aber auch die gesamte Mannschaft. Gerade nach den zuletzt guten Leistungen mit 6:0 Punkten ist diese Niederlage extrem ärgerlich. Man muss ganz klar sagen: Der Sieg für Fredenbeck war am Ende verdient. Wir hatten von Beginn an große Probleme, in der Abwehr Zugriff zu bekommen und die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen zu zeigen. Das ist etwas, das wir uns vorwerfen müssen, denn genau diese Intensität hat uns in den vergangenen Partien stark gemacht. Leider zog sich dieser Mangel wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel. Wir haben defensiv viel ausprobiert – 6:0, 3:2:1, 5:1, sogar eine 4:2-Variante – aber so richtig Stabilität haben wir nie gefunden. Offensiv hatten wir zwar ein, zwei Momente, in denen wir auf zwei Tore herankamen und die Chance hatten, auf ein Tor zu verkürzen. Doch sinnbildlich für den Spielverlauf war dann ein technischer Fehler oder ein Schrittfehler, der uns wieder zurückgeworfen hat. Insgesamt war das einfach keine gute Vorstellung von uns. Besonders kritisch sehe ich, dass wir nun zum dritten Mal hintereinander eine unzureichende Wurf- beziehungsweise Abschlussquote haben. Wir lassen zu viele freie Bälle liegen – und da kann man nicht mehr von Pech sprechen. Das ist ein klarer Punkt, an dem wir arbeiten müssen. Ohne Konsequenz im Abschluss gewinnt man in dieser Liga keine Spiele.”
VfL Fredenbeck - TSG A-H Bielefeld: 31:28 (16:14)
VfL Fredenbeck:
Justin Rundt, Arsenij Kotenko, Niklas Itzen - Chris Ole Brandt, Jelmer de Vries (3), Timo Backofen, Pelle Fick (6), Lauro Strothmann (1), Tarek Wafdi, Jakob Ritscher (5), Jan Möller (8), Marten Franke, Daniel Polak (1), Nils Schröder (7), Laurenz Reiners
TSG A-H Bielefeld:
Arjan Versteijnen, Leon Goldbecker - Simon Strakeljahn (2), Fynn Unger (1), Jens Bechtloff (3), Manuel Hörr (2), Thore Oetjen (7), Jacob Broyer (1), Nils Strathmeier, Ralfs Geislers (8), Jan Pretzewofsky (4), Dominik Waldhof
Siebenmeter: Fredenbeck: Möller (5/6) ; Bielefeld: Hörr(1/1)
Zeitstrafen: Fredenbeck: Schröder, Strothmann, Reiners, Möller ; Bielefeld: Strakeljahn
Rote Karten: keine
Schiedsrichter: Nils Knackstedt, Jonas Brühl
Zuschauer: 800
Spielfilm:
1. Hz.: 0:1, 1:1, 1:2, 2:2, 3:2, 3:3, 4:3, 4:4, 5:4, 6:4, 6:5, 7:5, 7:6, 8:6, 8:7, 9:7, 9:8, 10:8, 10:9, 11:9, 11:10, 12:10, 13:10, 13:11, 14:11, 15:11, 15:12, 16:12, 16:13, 16:14
2. Hz.: 17:14, 17:15, 18:15, 19:15, 19:16, 20:16, 20:17, 21:17, 21:18, 21:19, 22:19, 22:20, 23:20, 24:20, 25:20, 25:21, 26:21, 26:22, 27:22, 27:23, 27:24, 28:24, 28:25, 29:25, 29:26, 29:27, 30:27, 31:27, 31:28
Zu Gast beim starken Aufsteiger Fredenbeck!
TSG Presseteam | 21.11.25
Am Samstag, den 22. November 2025, tritt unsere TSG A-H Bielefeld zum Auswärtsspiel beim VfL Fredenbeck in der Geestlandhalle an. In der aktuellen Saison der 3. Liga Nord/West steht Fredenbeck als Aufsteiger sehr gut da: Während wir mit 16:8 Punkten auf dem 4 Tabellenplatz rangieren, steht der Gastgeber auf auf dem 9. Tabellenplatz mit 9:13 Punkten.
Personell bleibt unsere Lage herausfordernd: Malik St. Claire, Arvid Dragunski, Dominik Ebner, Jonas Leppich und Mustafa Wendland stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Der Verzicht auf diese fünf Spieler wiegt spürbar, gleichzeitig ist das restliche Team nahezu unverändert einsatzbereit. Arjan Versteijnen, der in der vergangenen Woche sein Debüt in unserem Trikot gegeben hat, ist natürlich auch in dieser Woche wieder mit dabei.
Unser Trainer Niels Pfannenschmidt bringt es auf den Punkt: „Wir fahren mit großem Respekt nach Fredenbeck. Der VfL macht das als Aufsteiger wirklich bemerkenswert gut. Sie verfügen über viele taktische Varianten, allen voran ihr Spiel im 7-gegen-6, das sie sehr konsequent einsetzen. Dazu kommt ein extrem wurfstarker Rückraum, der in ihrer heimischen Halle immer wieder schwer zu verteidigen ist. Gerade in Fredenbeck zu spielen, ist äußerst unangenehm – das haben bereits mehrere Mannschaften zu spüren bekommen. Sie haben völlig zurecht schon einige Punkte gesammelt.
Für uns bedeutet das ganz klar: Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute bei 100% sein. Man hat zuletzt gesehen, dass wir uns nichts erlauben dürfen, wenn wir unsere Serie fortsetzen wollen. Damit wir am Ende als Sieger von der Platte gehen, muss vieles zusammenpassen. Ein Schlüssel wird sein, dass wir unsere Chancen konsequenter nutzen – insbesondere die freien Würfe. Wenn wir da effizienter werden, können wir uns bestimmte Phasen eines Spiels deutlich erleichtern.
Trotz allem: Es wartet eine echte Herausforderung auf uns. Fredenbeck ist in meinen Augen ein sehr starker, sehr unangenehmer Aufsteiger, der mit viel Energie und großem Selbstvertrauen auftritt. Wir wissen genau, was auf uns zukommt.
Was die personelle Situation angeht, bleibt alles unverändert: Wir reisen mit dem gleichen Kader nach Fredenbeck wie zuletzt im Spiel gegen Anderten, also mit zwölf Spielern – zehn Feldspielern und zwei Torhütern. Damit gehen wir geschlossen und gut vorbereitet in dieses schwere Auswärtsspiel.”
Wir rufen alle unsere Fans dazu auf, uns lautstark zu unterstützen und mitzureisen: Gerade in einem solchen ‘schweren’ Auswärtsspiel kann eure Energie den Unterschied machen. Kommt in die Halle, seid ein Teil des Spiels – eure Unterstützung ist wichtiger denn je. Zusammen können wir ein starkes Zeichen setzen.
Unser Gegner: VfL Fredenbeck
Der VfL Fredenbeck kehrte in dieser Saison in die 3. Liga Nord/West zurück, nachdem sie im Vorjahr für ein Jahr den Gang in die Regionalliga antreten mussten. Die Mannschaft präsentiert sich als sehr variabel: Ihr Spiel mit 7 gegen 6 erweist sich dank eines wurfstarken Rückraums immer wieder als Knackpunkt für die Gegner. Fredenbeck hat bereits einige Punkte gesammelt, musste sich allerdings zuletzt klar gegen den Ligaprimus aus Hamm geschlagen geben. Trotz dieser Rückschläge sind sie keineswegs zu unterschätzen – insbesondere zu Hause in der Geestlandhalle, wo sie mit viel Selbstbewusstsein auftreten. In ihrem Kader stechen vor allem ihre Rückraumspieler hervor, die regelmäßig für spektakuläre Würfe sorgen. Ihr bisher bester Torshütze ist Michel Brassait, der in 11 Spielen 50 Tore erzielen konnte.
Anderten gastiert in der Seidensticker Halle!
TSG Presseteam | 14.11.25
Am Sonntag, den 16. November 2025, empfängt die TSG A?H Bielefeld um 17:00 Uhr in der Seidensticker Halle den TSV Anderten. Beide Teams gehen mit unterschiedlichen Vorzeichen in das Duell: Während die Bielefelder zuletzt zwei starke Auftritte zeigten und derzeit auf dem 5. Platz der 3. Liga Nord/West rangieren, steckt Anderten nach einigen Rückschlägen in einer schwierigen Phase.
Präsentiert wird das Heimspiel gegen den TSV Anderten von unserem stolzen „Brust raus für Bielefeld!”-Partner UKA. Wir freuen uns sehr, solche Partner an unserer Seite zu wissen, und bedanken uns herzlich für die Unterstützung!
Personell muss die TSG auch an diesem Spieltag auf Mustafa Wendland, Jonas Leppich, Arvid Dragunski, Dominik Ebner und Malik St. Claire verzichten. An der Verletztensituation ändert sich also vorerst nichts. Neu zum Kader hinzukommt jedoch der Torhüter Arjan Versteijnen, der nach seiner Verpflichtung in dieser Woche erstmals im Aufgebot stehen wird und für die Saison das Duo Goldbecker und Wendland verstärkt. Der niederländische Nationaltorhüter trainierte in den letzten Wochen im Rahmen seiner Reha bereits mit der Mannschaft und ist nach seinem Kreuzbandriss wieder vollständig einsatzbereit. Gleichzeitig hat Rückraumspieler Alexej Demerza den Verein kurzfristig verlassen und wechselt zu den Sportfreunden Loxten. Er wird bereits am Samstag für seinen neuen Verein auflaufen und somit nicht mehr Teil des TSG-Kaders gegen den TSV Anderten sein. Der Rest der Mannschaft steht fit zur Verfügung und arbeitet mit großem Einsatz auf das Heimspiel hin.
„Anderten hat große Verletzungssorgen, deshalb stehen sie momentan unten drin. Sie kommend aus der Nord/Ost-Staffel, waren dort eigentlich immer im oberen Drittel der Tabelle zu finden und haben eine richtig gute Qualität. Ihr Trainer Robin John, selbst ehemaliger Beachhandball-Nationalspieler, hilft inzwischen sogar wieder aktiv aus, weil das Personal knapp ist – das zeigt, wie angespannt die Lage dort ist.” Taktisch erwartet Pfannenschmidt eine anspruchsvolle Aufgabe: „Anderten spielt eine offensive Deckung, da müssen wir uns gezielt vorbereiten. Der Vorteil ist, dass wir selbst in den letzten Wochen vermehrt offensiv verteidigt haben und dadurch im Training bereits viel gegen solche Systeme arbeiten. Trotzdem ist das nochmal ein anderer Ansatz als bei den meisten Teams, die eher eine 6-0-Deckung spielen. Darauf liegt jetzt ein besonderer Trainingsfokus. Wir haben zuletzt mit unserer starken Abwehr, den Torhütern und dem schnellen Umschaltspiel überzeugt – das war unser Pfund in den letzten Partien. Wenn wir das wieder auf die Platte bringen und die Halle hinter uns steht, haben wir eine richtig gute Chance, die Punkte in Bielefeld zu behalten.”
Um das Heimspiel unserer TSG nicht zu verpassen, sichert euch jetzt die letzen verfügbaren Tickets im TSG-Onlineshop oder schlagt am Spieltag an der Tageskasse zu! Wir sehen uns dort!
Unser Gegner: TSV Anderten
Der Gegner TSV Anderten ist in dieser Saison bisher vom Punktekonto her noch nicht ins Rollen gekommen. Zuletzt unterlag man unter anderem knapp mit 26:27 gegen den Wilhelmshavener HV und mit 22:32 gegen Hamm geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainer Robin John kämpft mit erheblichen Personalproblemen und ist bislang trotz hoher Leistungsfähigkeit nicht konstant siegreich. Gerade in dieser Sitaution werden sie mit vollem Kampf in das Duell gehen, was ein spannendes Duell verspricht. Ihr bisher bester Torschütze ist Fin Backs mit 51 Toren aus 8 Spielen.
Wichtiger Auswärtssieg in Aurich!
TSG Presseteam | 10.11.25
Die TSG A-H Bielefeld hat in der 3. Liga Nord-West den nächsten Auswärtserfolg eingefahren. Beim Tabellenvierten OHV Aurich setzte sich das Team von Trainer Niels Pfannenschmidt mit 27:24 (12:12) durch und baut damit das Punktekonto auf 14:8 aus. In einer intensiven Partie überzeugte die TSG vor allem mit einer starken Abwehrleistung und einem über die gesamte Spielzeit disziplinierten Auftritt.
Pfannenschmidt musste weiterhin auf Malik St. Claire, Arvid Dragunski, Dominik Ebner und Jonas Leppich verzichten. Außerdem fehlte Mustafa Wendland aufgrund muskulärer Probleme, der durch David Stanjek ersetzt wurde. Der restliche Kader war komplett einsatzfähig, sodass die TSG mit einem vollen Aufgebot in die Sparkassen-Arena nach Aurich reiste.
Die TSG erwischte einen guten Start ins Spiel: Bereits nach 5 Minuten stand es 3:0, nach 11 Minuten 7:3 – eine frühe Führung, die auf einer aggressiven 5:1-Deckung und einem stark aufgelegten Leon Goldbecker im Tor beruhte. Auch das 7-gegen-6-Spiel der Gastgeber konnte die Defensive kaum aus der Ruhe bringen. Nach dem 10:6 (16.) ließ die Chancenverwertung jedoch etwas nach. Mehrere klare Gelegenheiten blieben ungenutzt, sodass Aurich Tor um Tor aufholte und zur Pause beim 12:12-Gleichstand wieder auf Augenhöhe war.
In der Halbzeit fand Pfannenschmidt die richtigen Worte. Die TSG kam entschlossener aus der Kabine, nutzte nun ihre Ballgewinne besser und setzte mit schnellen Gegenstößen die entscheidenden Akzente. Zwischen der 40. und 55. Minute zog Bielefeld über 20:17 (42.) und 25:22 (54.) entscheidend davon. Besonders Nils Strathmeier (6 Tore) und Manuel Hörr (5 Tore, 3/3 Siebenmeter) prägten die zweite Hälfte offensiv, während die Abwehr weiterhin kompakt stand und Goldbecker wichtige Paraden zeigte.
Als Fynn Unger in der 57. Minute zum 26:22 traf, war die Partie entschieden. Am Ende jubelte die TSG verdient über einen 27:24-Auswärtssieg vor stimmungsvoller Kulisse.
Die TSG A-H Bielefeld zeigte in Aurich eine geschlossene Mannschaftsleistung und agierte über 60 Minuten taktisch reif und diszipliniert. Der Erfolg war das Resultat aus einer starken Deckung, einem überragenden Torhüter und verbessertem Tempospiel in Halbzeit zwei. Nachdem Erfolg gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer gelingt den Bielefeldern so also der nächste Sieg gegen eine Mannschaft aus de Spitzengruppe. So können sich die Bielefelder die Punkte 13 und 14 sichern und rücken so auf einen Punkt an den direkten Konkurrenten aus Aurich heran.
Am kommenden Wochenende steht am Sonntag, dem 16.11. um 17 Uhr, das nächste Heimspiel an. Dann empfängt die TSG in der Seidensticker Halle den TSV Anderten und will den positiven Lauf fortsetzen. Mit der Unterstützung der roten Wand soll der nächste Heimerfolg gelingen.
Trainerstimme:
Niels Pfannenschmidt (TSG A-H Bielefeld): „Natürlich sind wir sehr froh, dass wir nach dem Erfolg gegen Vinnhorst jetzt auch in Aurich gewinnen konnten. Das war eine richtig schwere Auswärtsaufgabe, und dort zu bestehen, ist schon sehr stark. Ich würde das Spiel in mehrere Phasen einteilen: Wir sind diesmal gut gestartet, hatten früh eine kleine Führung und standen von Beginn an defensiv sehr stabil. Unsere 5:1-Deckung hat wie schon gegen Vinnhorst hervorragend funktioniert – sehr aggressiv, sehr beweglich, mit einem starken Torwart Goldbecker dahinter, der wieder fit war. Auf das 7-gegen-6-Spiel von Aurich waren wir vorbereitet, das haben wir gut gelöst. Sie haben uns mit ihren Rückraumspielern immer wieder vor Aufgaben gestellt, aber wir haben das mannschaftlich geschlossen gut verteidigt. Im Tempospiel hätten wir allerdings etwas mutiger sein können. Wir haben zu wenig aus den gewonnenen Bällen gemacht und vorne einfach zu viele klare Chancen liegen lassen. Dadurch stand es zur Pause trotz einer ordentlichen Leistung unnötig unentschieden. Ich hatte aber schon in der Halbzeit das Gefühl, dass wir insgesamt die bessere Anlage im Spiel hatten und die Partie kontrollieren können, wenn wir dranbleiben. In der zweiten Halbzeit haben wir das dann deutlich besser umgesetzt. Wir waren im Gegenstoß entschlossener, haben neun Treffer über die erste und zweite Welle erzielt, und das war letztlich der Unterschied. Die Deckung blieb weiter stabil, Goldbecker hat stark gehalten, und insgesamt war es eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung. Ich fand, das war ein richtig erwachsener Auftritt – diszipliniert, taktisch klug und mit einem klaren Plan. Deshalb war der Sieg am Ende auch absolut verdient.”
OHV Aurich - TSG A-H Bielefeld: 24:27 (12:12)
OHV Aurich:
Marten Jungvogel, Pal Merkovszki, Adriano Folkers - Strahinja Vucetic (1), Luke Stricker (1), Kevin Wendlandt (3), Axel Rämhed, Vincent Kreiselmaier (6), Torben Hübke (1), Christopher Braun (2), Maximilian Bähnke (1), Robin Leunissen (6), Rene Mihaljevic (0), Alon Oberman (3)
TSG A-H Bielefeld:
Leon Goldbecker, David Stanjek - Simon Strakeljahn (1), Fynn Unger (2), Jens Bechtloff (2), Manuel Hörr (5), Thore Oetjen (5), Jacob Broyer (3), Nils Strathmeier (6), Ralfs Geislers (2), Jan Pretzewofsky (1), Dominik Waldhof, Alexej Demerza
Siebenmeter: Aurich: Mihaljevic (0/1), Oberman (1/1). Leunissen (2/2) ; Bielefeld: Hörr(3/3)
Zeitstrafen: Aurich: Stricker, Braun, Wendlandt ; Bielefeld: Waldhof, Oetjen, Geislers
Rote Karten: keine
Schiedsrichter: Julian Lauenroth, Arne Surrow
Zuschauer: 1.612
Spielfilm:
1. Hz.: 0:1, 0:2, 0:3, 1:3, 1:4, 2:4, 3:4, 3:5, 3:6, 3:7, 4:7, 4:8, 5:8, 5:9, 6:9, 6:10, 7:10, 8:10, 9:10, 9:11, 10:11, 11:11, 11:12, 12:12
2. Hz.: 12:13, 13:13, 13:14, 14:14, 15:14, 15:15, 15:16, 15:17, 16:17, 17:17, 17:18, 18:18, 18:19, 18:20, 19:20, 19:21, 20:21, 20:22, 20:23, 21:23, 21:24, 22:24, 22:25, 22:26, 23:26, 23:27, 24:27
Schwere Auswärtsaufgabe in Aurich!
TSG Presseteam | 05.11.25
Nach dem spielfreien Wochenende steht am kommenden Sonntag, den 9. November 2025, um 17:00 Uhr das Auswärtsspiel der TSG A?H Bielefeld beim OHV Aurich in der Sparkassenarena Aurich an. In der aktuellen Tabelle der 3. Liga Nord/West belegt Aurich momentan direkt vor unseren Bielefeldern den 4. Tabellenplatz. Die TSG rangiert nur wenige Punkte dahinter und will weiter an die positive Form anknüpfen.
Die TSG muss für diese Begegnung auf Arvid Dragunski, Malik St. Claire, Dominik Ebner und Jonas Leppich verzichten. Hinzu kommen einige Spieler mit grippalem Infekt, deren Einsatz sich kurzfristig entscheiden wird – der restliche Kader steht fit zur Verfügung.
TSG-Trainer Niels Pfannenschmidt blickt auf das bevorstehende Spitzenspiel in Aurich: „Uns erwartet ein spannendes Spiel gegen Aurich, die sich selbst als Aufstiegsfavorit deklarieren und ihren Kader sowohl in der Spitze als auch in der Breite verstärkt haben. Ich freue mich besonders auf das Wiedersehen mit Nerdin Vunic, René Mihaljevic und Christopher Braun, die mittlerweile in Aurich aktiv sind. Schon in der vergangenen Saison waren die Partien dort von großer Intensität geprägt – volles Haus, starke Stimmung, das macht immer Spaß. Aurich steht momentan mit nur fünf Minuspunkten drei Zähler vor uns und hat zuletzt etwas Federn lassen müssen, was sicherlich zusätzlichen Druck erzeugt, wenn sie ihre Ziele weiter verfolgen wollen. Gleichzeitig wollen wir unsere gute Form bestätigen und den Schwung aus dem Erfolg gegen Vinnhorst mitnehmen. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben. Wir fahren nach Aurich, um etwas Zählbares mitzunehmen, und ich sehe uns definitiv in der Lage dazu. Aber wie immer wird es eine schwierige und herausfordernde Aufgabe.”
Die TSG A-H Bielefeld braucht wieder jede Unterstützung, um in Aurich einen weiteren Erfolg einzufahren. Die Mannschaft ruft alle Fans auf, die sie lautstark zu unterstützen, ob in der Halle oder vor den Bildschirmen. Lasst uns gemeinsam für einen Auswärtssieg kämpfen!
Unser Gegner: OHV Aurich
Der Gegner aus Aurich unter der Leitung von Trainer Sven Suton ist in dieser Saison gut gestartet und mischt in der Spitzengruppe der Liga mit. Vor der Saison setzten sie selber das Ziel, um den Aufstieg mitzuspielen. Insgesamt verzeichnen die Ostfriesen eine gute Bilanz und sind im heimischen Umfeld vor voller Kulisse ein sehr starker Gegner. Die besten Torschützen in Aurich sind bisher Robin Leunissen und die ehemaligen TSG-Schützlinge Nerdin Vunic sowie Christopher Braun mit 40, 38 und 37 Treffern. Da die TSG ebenfalls zuletzt mit starkem Einsatz überzeugte, erwartet uns ein Duell auf Augenhöhe. Die TSG will zudem an das zuletzt gezeigte Niveau anknüpfen und im Idealfall wichtige Punkte mitnehmen.
TSG A-H Bielefeld besiegt Tabellenführer TuS Vinnhorst mit 29:28!
TSG Webteam | 27.10.25
Am Sonntag, den 26. Oktober 2025, empfing die TSG A-H Bielefeld den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer TuS Vinnhorst in der Sporthalle am Gymnasium Heepen. Vor 600 begeisterten Zuschauern feierten die Bielefelder einen hart erkämpften 29:28 (15:16)-Sieg. Damit beendete die Mannschaft nicht nur ihre Dreier-Negativserie, sondern setzte auch ein emotionales Ausrufezeichen.
Weiterhin fehlten verletzungsbedingt Arvid Dragunski und Malik St. Claire. Auch Dominik Ebner und Jonas Leppich standen nicht zur Verfügung; für Leppich rückte Fynn Zitzke in den Kader. Ansonsten war die Mannschaft fit und bereit, die Herausforderung anzunehmen.
Die Partie begann als offener Schlagabtausch. Vinnhorst setzte Bielefeld früh unter Druck, doch die TSG konnte durch kompakte Abwehrarbeit und schnelle Gegenstöße immer wieder ausgleichen. Zur Halbzeit führten die Gäste mit 16:15.
Nach der Pause stellte Trainer Niels Pfannenschmidt auf eine 5:1-Deckung um – Ralf Geislers auf der Spitze, Thore Oetjen hinten in der Mitte. Diese Umstellung zeigte Wirkung: Dominik Kalafut, Kreisläufer der Vinnhorster, wurde weitgehend neutralisiert. Die Bielefelder Abwehr stand sicher, während im Angriff die Schwächen des Gegners konsequent ausgenutzt wurden.
In der Schlussphase blieb es dramatisch. Mit dem letzten Angriff erzielte Manuel Hörr den entscheidenden Treffer zum 29:28. Nach einem Abpraller von Alexej Demerza verwandelte er eiskalt – ein Symbol für den unbändigen Willen der Mannschaft.
Mit dem Sieg klettert die TSG auf Platz 5 der 3. Liga Nord-West und beendet die Negativserie.
Ausblick:
Am Sonntag, den 9. November 2025, tritt Bielefeld auswärts beim OHV Aurich in der Sparkassenarena an (17:00 Uhr). Nach diesem Erfolg blickt die Mannschaft zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben.
TSG A-H Bielefeld - TuS Vinnhorst: 29:28 (15:16)
Trainerstimme:
Niels Pfannenschmidt (TSG A-H Bielefeld): „Natürlich ist es uns lieber, wenn wir gewinnen, als wenn wir verlieren. Vor dem Spiel war die Situation nicht einfach – wir hatten zuletzt drei Niederlagen, teils unglücklich, teils einfach nicht gut. Trotzdem sind wir ruhig geblieben. Ich habe der Mannschaft gesagt: Wir müssen uns nicht neu erfinden, das Wichtigste ist ein Sieg und dass wir uns auf unsere Stärken besinnen. Wir sind gute Handballer, aber wir sind eben auch Menschen, und wenn der Kopf nicht frei ist, kommen schnell Zweifel auf. Da geht es darum, weiterzumachen, kleine Dinge zu verändern – und genau das haben wir getan. Wir sind mit einer 7-gegen-6-Formation gestartet und später auf eine kompakte 5:1-Deckung umgestiegen, mit Ralfs Geislers vorne und Thore hinten, die beide großartig gearbeitet haben. Besonders defensiv war das ein Riesenschritt – wir haben Dominik Kalafut weitgehend neutralisiert, die Lücken geschlossen und mit wechselnden Formationen Vinnhorst immer wieder vor neue Aufgaben gestellt. Auch offensiv haben wir viel richtig gemacht, die Schwachstellen des Gegners attackiert und trotz Rückstand weiter an uns geglaubt. Am Ende war es eine echte Teamleistung. Den letzten Ball muss man sich erkämpfen, das hat nichts mit Glück zu tun, sondern mit Wille und Einsatz. Und wenn man dranbleibt, wird man irgendwann auch belohnt. Der Abpraller von Manu, der das Tor zum Sieg gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer bringt – das war pure Leidenschaft. Allen ist nach dem Spiel ein riesiger Stein vom Herzen gefallen, das hat man im Jubel gesehen – bei mir genauso wie bei der Mannschaft. Diese emotionale Leistung vor dieser tollen Kulisse war vielleicht der Türöffner, den wir gebraucht haben. Man hat gespürt, wie das Selbstvertrauen im Spiel gewachsen ist. Solche Spiele braucht man einfach – wir sind unfassbar stolz auf das, was die Jungs heute geleistet haben.”
TSG A-H Bielefeld:
Dennis Doden, Leon Goldbecker, Mustafa Wendland, Simon Strakeljahn (6), Fynn Unger, Jens Bechtloff, Manuel Hörr (5), Thore Oetjen (7), Jacob Broyer (4), Fynn Magnus Zitzke, Nils Strathmeier (2), Ralfs Geislers (1), Jan Pretzewofsky (3), Dominik Waldhof, Alexej Demerza
TuS Vinnhorst:
Nikolay Petrov, Glenn-Louis Eggert, Ivo Petkov, Mait Patrail, Maurice Lungela (13), Oliver Nielsen (2), Lukas Kazimierski, Leonard Zink (4), Yannik Müßner, Julius Hinz (2), Mathieu Fenyö (1), Dominik Kalafut (4), Renke Rohrweber
Siebenmeter: Bielefeld: Hörr (1/1); TuS Vinnhorst: Maurice Lungela (6/6)
Zeitstrafen: Bielefeld: Geislers 2x, Oetjen, Waldhof; TuS Vinnhorst: Mathieu Fenyö
Rote Karten: keine
Schiedsrichter: Sven Ernst, Johannes Sippel
Zuschauer: 600
Spielfilm:0:1, 1:1, 2:1, 2:2, 3:2, 3:3, 3:4, 3:5, 4:5, 4:6, 5:6, 6:6, 6:7, 7:7, 7:8, 8:8, 9:8, 10:8, 10:9, 11:9, 11:10, 11:11, 11:12, 12:12, 12:13, 12:14, 13:14, 14:14, 14:15, 15:15, 15:16, 16:16, 16:17, 16:18, 16:19, 16:20, 17:20, 18:20, 18:21, 19:21, 20:21, 20:22, 21:22, 22:22, 22:23, 23:23, 23:24, 24:24, 24:25, 25:25, 25:26, 25:27, 26:27, 27:27, 27:28, 28:28, 29:28
Ungeschlagener Tabellenführer Vinnhorst gastiert in Heepen!
TSG Presseteam | 21.10.25
Am Sonntag, den 26. Oktober 2025 um 17 Uhr, empfängt die TSG A-H Bielefeld im heimischen Heeper Dom den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter TuS Vinnhorst. Während die TSG derzeit mit 10:8 Punkten auf Platz 5 der 3. Liga Nord/West rangiert, liegt Vinnhorst in der Tabelle mit einer weißen Weste und nahezu makelloser Bilanz ganz oben. Ein Aufeinandertreffen mit großem Anspruch – und für unsere Mannschaft eine Gelegenheit, sich gegen einen großen Namen zu beweisen.
Personell steht die TSG vor Herausforderungen: Jonas Leppich hat sich beim Spiel in Ahlen den Daumen gebrochen und wird daher vorerst ausfallen. Leon Goldbecker ist bislang noch nicht wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, weshalb sein Einsatz fraglich ist. Weiterhin ebenfalls verletzungsbedingt fehlen werden Arvid Dragunski und Malik St. Claire. Abgesehen von diesen Baustellen steht der restliche Kader zur Verfügung, alle anderen Spieler sind fit und einsatzbereit.
„Mit Jonas Leppich, der sich im Spiel gegen Ahlen den Daumen gebrochen hat, und Leon Goldbecker, der noch nicht wieder ins Training eingestiegen ist, müssen wir personell etwas improvisieren. Aber vielleicht kommt Vinnhorst genau zur richtigen Zeit. Wir haben nichts zu verlieren, niemand erwartet etwas von uns – und genau das kann unsere Chance sein. Vinnhorst ist für mich die stabilste Mannschaft der 3. Liga, sie treten in jeder Partie sehr eindrucksvoll auf und werden ihrer Favoritenrolle als Aufstiegsaspirant absolut gerecht. Mit vielen talentierten Spielern aus der Hannover-Burgdorf-Akademie, dazu erfahrene Leute wie Mait Patrail oder Julius Hinz, der ja früher selbst für die TSG gespielt hat, und einem starken Torhütergespann ist das eine richtig gute Truppe. Trotzdem gilt: In jedem Spiel steckt auch eine Chance – und wir wollen unsere nutzen. Wenn wir im Heeper Dom wieder diese besondere Atmosphäre spüren und die Zuschauer uns lautstark nach vorne peitschen, dann können wir auch gegen ein Topteam wie Vinnhorst bestehen.”
Gerade in dieser Phase braucht die Mannschaft eure Unterstützung. Kommt also alle in den Heeper Dom, feuert die Mannschaft lautstark an und sichert euch jetzt eure Tickets im TSG-Ticketshop! Wir sehen uns dort!
Unser Gegner: TuS Vinnhorst
Vinnhorst, das in dieser Saison aus der Nord/Ost Staffel der 3. Liga gewechselt ist und als ambitionierter Konkurrent in die 3. Liga gestartet ist, zeigt sich bisher in bestechender Form. In der Staffel Nord/West hat der TuS alle seine Auftritte gewonnen und führt die Tabelle mit makelloser Bilanz an. Insbesondere in den letzten Partien präsentierte sich Vinnhorst stark: zuletzt ein 21:37 in Bissendorf und zuvor 32:21 gegen HSG Varel, davor deutliche Siege gegen Habenhausen sowie gegen den Wilhelmshavener HV. Spieler aus der Akademie von Hannover/Burgdorf prägen das Gerüst der Mannschaft, während gestandene Kräfte wie Mait Patrail oder Julius Hinz, früher TSG, mit ihrer Erfahrung Akzente setzen. Ergänzt wird das durch ein leistungsstarkes Torhütergespann, das bislang nur selten bezwungen wurde. Der Trainer von Vinnhorst ist Lars Lehnhoff und ihr bisher bester Torschütze ist Maurice Lungela der mit seinen 65 Treffern in 9 Spielen auch die ligaweite Torschützenliste anführt.
Niederlage trotz großem Kampf in Ahlen!
TSG Presseteam | 19.10.25
Am Samstagabend traf die TSG A-H Bielefeld auswärts auf die Ahlener SG in der Friedrich-Ebert-Halle. Nach einem kämpferischen Auftritt müssen sie sich mit 30:28 geschlagen geben. Nach diesem Spiel zeigt das Punktekonto der Bielefelder 10:8 Punkte und sie belegen den fünften Tabellenplatz.
Noch nicht zur Verfügung stehen weiterhin Arvid Dragunski und Malik St. Claire, die verletzungsbedingt ausfallen. Ebenfalls weiterhin noch nicht einsatzbereit war Leon Goldbecker, der zwar auf der Bank Platz nahm, allerdings nicht mitspielen konnte. Dafür ergänzte Nils Dresrüsse die Mannschaft und füllt das Torwart-Duo auf. Der restliche Kader war einsatzbereit und stand dem Trainer zur Verfügung.
Das Spiel verlief zunächst ausgeglichen, bis die Hausherren sich mit einem 4:0 Lauf von 9:8 auf 13:8 absetzen konnten. Bereits zur Halbzeit liegt die TSG dann mit 17:13 zurück. In der zweiten Halbzeit zeigten die Bielefelder ein stark verbessertes Gesicht: Nach der Pause konnten sie das Spiel weiterhin spannend halten und auf 22:21 verkürzen. Einigen TSG-Spielern merkte man allerdings die Unsicherheit der letzten Spiele an und das fehlende Selbstvertrauen machte sich bemerkbar. In der Folge antworteten die Ahlener allerdings mit einem erneuten Lauf zum Spielstand von 26:22. Auch darauf fand die TSG eine Antwort, kam aber nie zu einem Ausgleich, der einen möglichen Wendepunkt markieren könnte. Bis zur letzten Sekunde blieb das Spiel spannend. Letztendlich gelang Ahlen dann 8 Sekunden vor Schluss der Treffer zum 30:28 Endergebnis.
Insgesamt leisteten die Bielefelder in diesem Spiel eine kämpferische Leistung, konnten am Ende aber keinen Sieg einfahren. In der nächsten Woche ist der TuS Vinnhorst zu Gast im Heeper Dom. Gegen die bisher verlustpunktfreien Hannoveraner gilt es dann erneut alles zu investieren, um in die Siegesspur zurückzukehren.
Trainerstimme:
Niels Pfannenschmidt (TSG A-H Bielefeld): „Natürlich sind wir nach so einer Niederlage maximal enttäuscht. Trotzdem kann ich meiner Mannschaft keinen großen Vorwurf machen – die Jungs haben gekämpft, alles gegeben und sich immer wieder zurück ins Spiel gearbeitet. Leider ist es uns nicht gelungen, diesen einen Ausgleich zu erzielen, der vielleicht der Wendepunkt hätte sein können. Man merkt der Mannschaft momentan eine gewisse Verunsicherung an, bei einigen Spielern fehlt das Selbstvertrauen – das ist in so einer Phase völlig normal. Jetzt hilft nur, weiter hart zu arbeiten, dran zu bleiben und über Training und kleine Erfolgserlebnisse wieder Vertrauen zu gewinnen.
Positiv hervorheben möchte ich den Auftritt von Ralle Geislers, der sowohl in der Abwehr in der 5:1-Deckung als auch im Angriff für frische Energie gesorgt hat. Auch Dominik Ebner hat ein ordentliches Spiel gemacht. Insgesamt fehlt uns aber aktuell ein Stück Mut und Entschlossenheit, was wiederum eine Folge des fehlenden Selbstvertrauens ist. Das müssen wir uns zurückerarbeiten – und das geht nur über Siege.
Wir blicken jetzt nach vorne, auf das nächste Spiel im Heeper Dom. Vielleicht ist das genau der Gegner, gegen den wir befreit aufspielen können, weil wir nichts zu verlieren haben. Aufgeben ist jedenfalls keine Option. Wenn man konsequent weitermacht, wird sich der Erfolg früher oder später wieder einstellen.”
HLZ Ahlener SG - TSG A-H Bielefeld: 30:28 (17:13)
HLZ Ahlener SG:
Jonas Klama, Alexander Martinsen (2) - Marvin Michalczik (2), Elian Brill, Nico Horn (3), Florian Denker, Shawn Pauly (3), Benedikt Bayer, David Wiencek (8), Fiete Austermann (2), Joris Lehmann, Jano Altesellmeier, Til Colin Schmidt, Jan Holtmann, Philipp Dommermuth (3), Maximillian Nowatzski (5)
TSG A-H Bielefeld:
Nils Dresrüsse, Leon Goldbecker, Mustafa Wendland - Simon Strakeljahn (1), Fynn Unger, Jens Bechtloff (2), Manuel Hörr (2), Thore Oetjen (2), Jacob Broyer, Jonas Leppich (1), Nils Strathmeier (5), Ralfs Geislers (5), Jan Pretzewofsky (1), Dominik Ebner (8), Dominik Waldhof, Alexej Demerza (1)
Siebenmeter: Ahlen: Wiencek (2/2) ; Bielefeld: keine
Zeitstrafen: Ahlen: Dommermuth; Bielefeld: Ebner, Geislers, Strakeljahn, Oetjen (2x)
Rote Karten: keine
Schiedsrichter: Sascha Brendel, Christian Schneider
Zuschauer: 610
Spielfilm:
1. Hz.: 0:1, 1:1, 1:2, 1:3, 2:3, 3:3, 3:4, 4:4, 4:5, 5:5, 6:5, 7:5, 7:6, 8:6, 8:7, 9:7, 9:8, 10:8, 11:8, 12:8, 13:8, 13:9, 14:9, 14:10, 14:11, 14:12, 15:12, 15:13, 16:13, 17:13
2. Hz.: 18:13, 19:13, 19:14, 20:14, 20:15, 20:16, 20:17, 21:17, 21:18, 21:19, 21:20, 22:20, 22:21, 23:21, 24:21, 24:22, 25:22, 26:22, 26:23, 26:24, 27:24, 27:25, 28:25, 28:26, 28:27, 29:27, 29:28, 30:28
TSG mit Blick nach vorne auf das Duell in Ahlen!
TSG Presseteam | 14.10.25
Am 18.10.2025 trifft die TSG A-H Bielefeld auswärts auf die HLZ Ahlener SG, Anwurf ist um 19 Uhr in der Ahlener Friedrich-Ebert-Halle. Die Bielefelder wollen diese Chance nutzen, um die Leistung der Vorwoche zu korrigieren und wieder in die Siegesspur zurückzukehren. Die Ahlener belegen vor dem Spiel mit 4:12 Punkten den 11. Tabellenplatz, während die TSG auf Platz 5 steht und 10:6 Punkte auf dem Konto hat.
Bei der TSG werden die beiden Langzeitverletzten Malik St. Claire und Arvid Dragnuski weiter fehlen, während es bei Ralfs Geislers im letzten Spiel erfreulichen Nachrichten gab. Er konnte sein Comeback nach Verletzung feiern und steuerte in seinem ersten Spiel für die TSG direkt 3 Tore bei. Er ist also wieder fit und wird auch in Ahlen Teil des Aufgebots sein. Leon Goldbecker klagte über zuletzt Rückenprobleme, wird aber am Dienstag wieder langsam ins Training einsteigen, sodass hinter seinem Einsatz am Wochenende nur noch ein kleines Fragezeichen steht. Der restliche Kader der Bielefelder ist voll einsatzfähig und steht dem Trainer zur Verfügung!
TSG-Trainer Niels Pfannenschmidt mit dem Ausblick auf den bevorstehenden Auswärtsauftritt in Ahlen: „Wir haben nach dem Auftritt gegen GWD, gerade zu Hause, natürlich einiges gutzumachen – das können wir nicht schönreden. Aber das Gute am Sport ist: man bekommt schnell die Chance, Dinge wieder geradezurücken. Diese Gelegenheit wollen wir am Wochenende nutzen. Nach zwei Niederlagen in Folge brennt die Mannschaft darauf, sich anders zu präsentieren. Uns ist bewusst, dass sich Ahlen mittlerweile gefangen hat. Sie haben etwas gebraucht, um in die Saison zu kommen, zuletzt aber vier Punkte aus den letzten drei Spielen geholt und sind vor allem zu Hause ein richtig starker Gegner. Die Spiele gegen Ahlen waren immer eng – das wissen wir. Für uns steht im Vordergrund, wieder zu unseren alten Tugenden zurückzufinden: eine stabile Abwehr, ein starker Torhüter und ein gutes Tempospiel nach vorne. Das sind die Dinge, die uns in der Vergangenheit ausgezeichnet haben und die wir wieder auf die Platte bringen müssen. Wenn uns das gelingt, bin ich überzeugt, dass wir dort etwas mitnehmen können. Verletzungstechnisch sieht es ganz gut aus – Goldi steigt heute wieder ins Training ein, da gibt es nur noch ein kleines Fragezeichen, aber ich gehe davon aus, dass er am Wochenende dabei sein wird.”
Unterstützt unsere Jungs live vor Ort in der Friedrich-Ebert-Halle. Gerade in dieser Phase braucht die Mannschaft die volle Untersützung von den Rängen! Seid also dabei und gebt genau so wie die Mannschaft alles, um wieder zwei Punkte nach Bielefeld zu holen!
Unser Gegner: HLZ Ahlener SG
Die Ahlener SG musste sich zuletzt zwei mal in der Ferne denkbar knapp gegen den VfL Fredenbeck und in Aurich geschlagen geben. Sowohl den TSV Anderten als auch den Wilhelmshavener HV konnten sie zuletzt allerdings zuhause schlagen. Die TSG erwartet also eine heimstarke Mannschaft mit ordentlich Selbstvertrauen. Die Duelle der letzten Jahre waren stets von hoher Spannung und Intensität geprägt, auch dieses Jahr steht also ein intensives Spiel bevor. Bester Torschütze er Ahlener ist bisher David Wiencek mit 41 Toren aus 8 Spielen. Ebenfalls 27 mal für Ahlen erfolgreich war bereits der ehemalige TSG-Schützling Shawn Pauly, ein Wiedersehen mit alten Bekannten steht also mit ihm sowie auch mit Maxi Nowatzki bevor, der noch in der letzten Saison für die TSG auflief. Trainiert wird die Mannschaft von Jakob Schwabe.
Niederlage gegen GWD Minden II!
TSG Presseteam | 12.10.25
Am Samstag, dem 11. Oktober 2025, traf die TSG A-H Bielefeld in der heimischen Seidensticker Halle auf TSV GWD Minden II. An einem bitteren Abend mussten sich die Bielefelder vor heimischer Kulisse mit 31:38 geschlagen geben. Nach diesem 8. Spieltag belegt die TSG mit 10:6 Punkten den 5. Tabellenplatz.
Präsentiert wurde das Heimspiel von den Stadtwerken Bielefeld, unserem stolzen "Brust raus für Bielefeld!"-Partner! Die Stadtwerke Bielefeld ermöglichten 100 glücklichen Gewinnern aus dem Stadtwerke-Club gemeinsam mit Begleitung die TSG hautnah zu erleben. Wir bedanken uns ganz herzlich für eure tolle Unterstützung!
Für das Spiel gegen die Bundesliga-Reserve aus Minden standen der TSG weiterhin die Langzeitverletzten Malik St. Claire und Arvid Dragnuski nicht zur Verfügung. Sie arbeiten weiter hart an ihrem Comeback! Ebenfalls kurzfristig fehlte Leon Goldbecker, der aufgrund von Rückenproblemen nicht Teil des Aufgebots sein konnte. Für ihn dabei war David Stanjek aus dem erweiterten Kader. Erfreuliche Nachrichten gab es bei Ralfs Geislers: Er konnte nach längerer Verletzungspause sein Comeback feiern und damit sein erstes Spiel für die TSG absolvieren. Dabei gelingen ihm auf Anhieb 3 Treffer.
Die Partie begann torarm und in der Folge ausgeglichen. Erst nach 4 Minuten fiel das erste Tor des Spiels und im Anschluss ging es hin und her. Über die gesamte erste Hälfte konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen, die Gäste aus Minden legten regelmäßig vor. Die TSG fand kaum Zugriff in der Abwehr und nutze im Angriff ihre Chancen nicht ausreichend, sodass es zur Halbzeit 15:17 gegen die Hausherren stand.
Nach dem Seitenwechsel lief das Spiel weiter in Richtung der Gäste. GWD konnte den Vorsprung kontinuierlich ausbauen und setzte sich nach 40 Minuten mit einem 1:5 Lauf erstmals auf 22:28 ab. Den Bielefeldern gelang es in der Defensive nicht die Zweikämpfe anzunehmen und zu gewinnen und in der Offensive mangelte es an Durchschlagskraft sowie guten Lösungen. In der Schlussphase gelang es der TSG so nicht das Ruder rumzureißen, sodass am Ende eine 31:38 Niederlage auf der Anzeigetafel steht.
Insgesamt gelang es den Hausherren an diesem Abend nicht ihr Leistungsniveau zu erreichen und ihr Können abzurufen oder dies durch Kampf und Einstellung auszugleichen. Die Gäste waren in den entscheidenden Situationen entschlossener und so mussten sich die Bielefelder gegen GWD II deutlich geschlagen geben.
Nun gilt es alles daran zu setzen diese Leistung im nächsten Spiel zu korrigieren und in die Siegesspur zurückzukehren. Weiter geht es nächsten Samstag, dem 18.10. um 19 Uhr, auswärts bei der Ahlener SG. Dort will die Mannschaft wieder ein anderes Gesicht zeigen, in die Siegesspur zurückkehren. Dafür hofft sie auf die Unterstützung der Fans, um gemeinsam wieder zwei Punkte zu holen!
Trainerstimme:
Niels Pfannenschmidt (TSG A-H Bielefeld): „Auch mit etwas Abstand und nach einer unruhigen Nacht fällt es mir schwer, diese Leistung zu erklären. Wir hatten keine Energie im Spiel, kaum Feuer, wenig Begeisterung – und vor allem gab es kein wirkliches Aufbäumen. Mir ist es als Trainer offenbar nicht gelungen, die Mannschaft so vorzubereiten, dass wir das Spiel annehmen, dass wir die nötige Leidenschaft und Zweikampfhärte zeigen. Das nehme ich ganz klar auch auf meine Kappe, das gehört zur Verantwortung eines Trainers dazu.
Wir müssen das jetzt gemeinsam korrigieren und dürfen es so nicht stehen lassen. Ich weiß, dass das alles gute Jungs sind und keiner das absichtlich macht. Aber gerade vor heimischem Publikum muss man mindestens Kampf und Begeisterung sehen – nur so kann man ein Spiel auch an einem schwächeren Tag noch drehen. Das war diesmal nicht zu erkennen, und genau in diesem Punkt war uns GWD deutlich überlegen. Unter solchen Voraussetzungen ist es dann auch schlicht nicht möglich, ein Spiel zu gewinnen.”
TSG A-H Bielefeld - TSV GWD Minden II: 31:38 (15:17)
TSG A-H Bielefeld:
Mustafa Wendland, David Stanjek - Simon Strakeljahn (5), Fynn Unger, Jens Bechtloff (4), Manuel Hörr (4), Thore Oetjen (1), Jacob Broyer (1), Jonas Leppich (3), Nils Strathmeier (7), Ralfs Geislers (3), Jan Pretzewofsky, Dominik Ebner (3), Dominik Waldhof, Alexej Demerza
TSV GWD Minden II:
Keno Danzenbächer (1), Mattis Keil - Lukas Kister, Jan Malte Diekmann (6), Mattis Welle (4), Nils Marvin Müller (8), Lasse Franz (9), Konstantin Wall (1), Yannik Alt (1), Jesper Ziercke, Ruven Riechmann (1), Eimantas Grimuta (4), Kim-Patrick Brase, Heinrich Bredemeier, Matthew Wollin (3)
Siebenmeter: Bielefeld: Hörr (2/4); Minden: Diekmann (2/2)
Zeitstrafen: Bielefeld: Hörr, Geislers (2x); Minden: Franz (2x), Wollin
Rote Karten: Grimuta (41.min)
Schiedsrichter: Stefan Jedrzejak, Benjamin Schaper
Zuschauer: 950
Spielfilm:
1. Hz.: 0:1, 1:1, 1:2, 2:2, 2:3, 2:4, 3:4, 3:5, 4:5, 4:6, 5:6, 6:6, 6:7, 7:7, 8:7, 8:8, 8:9, 9:9, 9:10, 9:11, 10:11, 10:12, 11:12, 12:12, 12:13, 12:14, 13:14, 13:15, 13:16, 14:16, 14:17, 15:17
2. Hz.: 16:17, 16:18, 17:18, 18:18, 18:19, 18:20, 18:21, 19:21, 19:22, 20:22, 20:23, 21:23, 21:24, 21:25, 21:26, 22:26, 22:27, 22:28, 23:28, 23:29, 24:29, 24:30, 24:31, 25:31, 25:32, 26:32, 26:33, 26:34, 27:34, 27:35, 28:35, 29:35, 29:36, 30:36, 30:37, 30:38, 31:38